Unser Cranio-Basis-Kurs startet Ende April in Weilheim und geht über 3 Wochenenden insgesamt 5 Tage.

In einer kleinen Gruppe von 10 bis 14 Personen erlernen und erleben wir den Cranio Scaralen Rhythmus zu ertasten. Abwechselnd gegenseiteig „palpieren“ wir Bewegungen an der Oberfläche, im Bindegewebe und in tiefer liegenden Systemen. Wir lauschen und warten, wir bieten uns an und werden überrascht – wir kommen in eine so tiefe Entspannung, wie sie die Wenigsten vorher je erlebt haben.

Wir arbeiten uns exakt an einem 48-seitigen Skript entlang, das jeder zu Beginn des Seminares bekommt. Es ist wirklich einzigartig, präzise und leicht verständlich geschrieben und bebildert. Anatomische Vorkenntnisse sind nicht nötig – wir verzichten weitestgehend auf lateinisch, medizinische Fachterminologie.

Termine: Sa. 25.,So. 26. April, Sa. 09.,So. 10. Mai, Sa. 17. Mai. Jeweils von 9:00-18:00

Seminarort: „NSBE-Weilheim“ in 82362 Weilheim, Münchner Str.19, Seminarraum ist das Dachgeschoß / Kaminzimmer. Wir sind hier als Selbstversorger geführt, Mitgebrachtes kann zubereitet werden. An den Samstagen ist der „BioMichel“ ums Eck, genauso wie einen Reihe anderer höchst angenehmer Verpflegungs- und Pause-Möglichkeiten am Weilheimer Marienplatz.
Mitbringen: Bequeme Kleidung, warme Socken, kurze Fingernägel, kein Parfum. Wenn du  eine Lieblingsdecke oder etwas Vergleichbares hast, bitte mitbringen. Beim „Behandelt werden“ fährt der Körper runter, es könnte einem leicht kalt werden.

Falls du noch Fragen hast, bitte einfach melden – am besten per E-Mail: alberti@wdsh.de, whatsapp, oder abends am Telefon: 0172 – 823 35 34

Info & Anmeldung runterladen

Warum Cranio?

Die Cranio Sacral Therapie ist eine sehr sanfte, körperorientierte Behandlungsmethode, bei der Blockaden des craniosacralen Systems über den craniosacralen Rhythmus mit den Händen erfühlt werden und über die Behandlung an Schädelknochen, Hirn- und Rückenmarkshäuten, Beckenstrukturen und des Bindegewebes sowohl auf körperlicher als auch auf geistig-seelischer Ebene gelöst werden können. Einer der wesentlichsten

 

Aspekte in der Cranio Sacral Therapie ist, dass wir fühlend werden und Erstarrtes auf körperlicher und geistig-seelischer Ebene mobilisieren. Die mitfühlende, liebevolle, aufmerksame Konzentration auf den anderen und eine sehr respektvolle und behutsame Berührung erlaubt es, die Eigenfunktion eines Körpers zu erforschen und beeinträchtigende Blockaden aufzuspüren.

Zutiefst im Inneren berührt

Im Cranio-Basis-Kurs erleben wir „berühren“ und „berührt werden“ auf eine ganz besonders wohltuende Art und Weise. Es ist eher wie hinein lauschen, wahrnehmen, präsent sein, bedingungslos …  Worte können das gar nicht ausdrücken was da wirklich vor sich geht. Versteckt, hinter unserem Ich. (Darum ja auch der Kurs;-) Über Berühren und berührt werden, kommen wir also wirklich in Kontakt mit unserer Essenz, der Energie, die alles ist? Ja! Versprochen! Für den Skeptiker in uns gibt es für diese Kontakt-Momente zum Glück ein deutliches Signal, das uns auffordert, hier einfach mal dran zu bleiben um zu lauschen. Nichts wollen, nichts tun. Wirklich, es gibt dieses messbare Signal, das anzeigt: hier sind wir richtig. Willkommen. Das ist der sogenannte Stillpunkt. Der Moment, in dem der Craniosacrale Rhythmus stoppt und so lange ruht, wie es eben passt.

Wir lernen, oder besser, wir erinnern uns daran, wie wir der Intuition, unserer inneren Stimme lauschen können. Wie wir Hinweise verstehen und sie umsetzen können. Etwa zur Heilung, zur Klärung und zur Erleichterung.

Was macht das mit mir?

Cranio Sacral Behandlungen und vor allem das Erlernen dieser „Behandlungs-Weise“ bringen immer auch einen tiefen, inneren Frieden. Es entsteht Orientierung und ganz oft eine tief verwurzelte Sicherheit, auf dem perfekt genau richtigen Weg zu sein. Richtig zu sein, so wie man ist – diese Erkenntnis hat erst einmal eine enorme Wirkung. In allen Bereichen. In der Beziehung, in der Arbeit, körperliche Aspekte, …da steckt richtig viel Energie drin.
Wir erinnern uns an die bedingungslose Hingabe, mit der wir uns dem Leben und allem was darin ist, zuwenden können. Um alles zu bekommen, was es für uns bereithält. Unser „Wollen“ ist dabei nicht fordernd, nicht maßlos oder gierig. Es ist einfach und richtig. So wie ein Baby sich ja nicht schuldig fühlt, wenn es sich die Brust schnappt und daran saugt.
Etwas zu bekommen, etwas geben, sich etwas zu nehmen, weil es uns das Leben zur Verfügung stellt und weil es unendlich ist … – solche Gedanken müssen wir nicht neu lernen – wir können uns schlicht daran erinnern und ab sofort gegen falsch interpretierte Ansprüche und überholte Denkmuster, lernen zu verteidigen. Können wir, dürfen wir auch.